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So spart Digitalisierung Zeit und Geld

Das webbasierte Landwirtschaftsportal MyJohnDeere.com und die darin integrierte Anwendung „Einsatzzentrale“, helfen dabei, den Betrieb effizient zu managen. Wie das aussehen kann, zeigt das Beispiel des rumänischen Landwirts Alexandru Haita.

Text: Steven Roller / Fotos: Skycam

Wie kann ich durch die gezielte Nutzung von Daten Zeit und Geld sparen und damit meinen Betrieb effizienter managen? Diese Frage stellte sich der rumänische Agraringenieur Alexandru Haita immer wieder, seitdem er 2008 in den elterlichen Betrieb einstieg. Zusammen mit seiner Frau, seiner Schwester und seinem Schwager bewirtschaftet Haita eine Fläche von 1.100 ha – davon 200 ha eigener Grundbesitz – mit drei Angestellten und einem Maschinenpark, der aus vier Traktoren, einem Mähdrescher und einer gezogenen Feldspritze besteht.

Die Antwort auf seine Frage nach mehr Effizienz und einer besseren Nutzung von Daten fand Haita in der Einsatzzentrale des MyJohnDeere.com-Portals. Dort kann er jederzeit die aktuellen Standorte seiner Maschinen und deren Bewegung in Echtzeit anzeigen, Maschinendaten wie Standzeiten und Kraftstoffverbrauch überprüfen und über das Maschinen-Display auf einfache Weise mit dem Fahrer kommunizieren.

Agrarkompetenz trifft auf Technik-Know-how

Haita ist überzeugt: „Die Voraussetzung für eine moderne Landwirtschaft ist die Kombination von agrarwirtschaftlicher Kompetenz – also beispielsweise Kenntnisse über Böden, Anbaukulturen und Pflanzenschutz – und Kompetenzen im Bereich der Maschinentechnik und der datengestützten Bewirtschaftung.“ Deshalb registrierte Haita seinen Betrieb bereits 2014 auf MyJohnDeere.com und begann ab 2016, das System intensiv zu nutzen.

Eine Entscheidung, die er nie bereute: „Damals kauften wir neue Traktoren und Anbaugeräte mit ISOBUS-Funktionalität. Da lag es nahe, dieses System für das Maschinen- und Betriebsmanagement zu nutzen. Haita digitalisierte die kompletten 1.100 ha Bewirtschaftungsfläche und gab die Daten auf der MyJohnDeere.com-Plattform ein. „Das Schöne ist, dass ich alles – von den Maschinen auf dem Feld bis zu den Anwendungsmaßnahmen – mit nur einem System überwachen und steuern kann. Mit der entsprechenden Smartphone-App kann ich den Betrieb sozusagen aus der Tasche managen“, sagt er mit einem Lächeln.

Probleme aus der Ferne lösen

2017 hat er den drahtlosen Datentransfer vom Büro zu den Maschinen und zwischen den Maschinen implementiert, wodurch sich viel Zeit sparen und Übertragungsfehler vermeiden lassen. „Was ich am drahtlosen Arbeiten besonders schätze, ist der Display-Fernzugriff. Ich kann Probleme lösen, indem ich von meinem Bürorechner aus auf das Display der Maschine zugreife und den Fahrer bei der Anpassung der Maschineneinstellungen unterstütze. Auf demselben Weg kann uns auch ein Techniker unseres John Deere Vertriebspartners IPSO helfen.“

Haita schätzt, dass er durch die Nutzung der Einsatzzentrale für die Bewirtschaftung seines Betriebs gegenüber der Zeit vor der Digitalisierung jeden Tag im Schnitt ungefähr zwei Stunden spart. „Ich kann diese Zeit nutzen, um mich stärker den geschäftlichen Aspekten meiner Arbeit zu widmen.“

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